|
|
| Der Saarlooswolfhond - eine niederländische Rasse |
|
| In den nachstehend aufgeführten Links findet hier alle allgemeingültigen Informationen zum Saarlooswolfhond. Hier findet ihr auch Termine zu Wanderungen, Jahrestreffen und ähnliches, welche von unserem SWH-Club durchgeführt werden. Viel Spaß beim Stöbern! |
|
| "Saarlooswolfhond-Club Deutschland e. V." |
|
| FCI-Standard des Saarlooswolfhondes |
|
| Das Wesen des Saarlooswolfhondes |
|
| Wie sind wir zum Saarlooswolfhond gekommen? |
|
Unser erster Saarloos war eigentlich ein Mix, und zwar Mutter Gina: Schäferhund- Rottweiler, Vater Oran: Saarlooswolfhond. Unsere Lady! |
|
 |
 |
| Unser Lady - 5 Monate alt |
Lady und Derwisch |
Unsere Lady war Neuem und Fremden gegenüber zuerst einmal grundsätzlich sehr vorsichtig. Kindern gegenüber war sie relativ offen und ließ sich eine ganze Menge gefallen. Mit mir ging Lady durch dick und dünn was sich änderte, als mein Lebensgefährte Michael in unser Leben trat. Von dieser Zeit ab war Michael ihre Nr.1. Lady schlief im Schlafzimmer immer vor meinem Bett, wenn ich mich bei Michael im Arm kuscheln wollte, sprang Sie zwischen uns und versuchte mir mein??en Platz streitig zu machen. Gingen wir spazieren lief sie immer um uns herum und wenn wir uns mal trennen mussten, hätte Lady sich am liebsten geteilt, weil Sie weder mich noch Michael alleine lassen wollte. Lady ist niemals in ihrem Leben einen anderen Hund böse angegangen auch hatten wir nie Probleme mit Katzen. Allerdings war Ihr Jagdinstinkt ziemlich ausgeprägt - auf Spaziergängen, wenn Sie einen Hasen erspähte, war Lady weg, Ihre Ohren standen dann total auf Durchzug, wenn man nach ihr rief oder pfiff. Leider ist Lady nur knapp 4 Jahre alt geworden, da Lady schwerste HD hatte.
Ohne Hund das war für Michael und mich Undenkbar, aber für uns war eins Sicher, wir wollten auf jeden Fall einen Saarlooswolfhond haben!
|
|
| Danach kam unsere Tilla und alle weiteren Hunde. |
|
Dann bekamen wir 1997 im zarten Alter von 8 Wochen unsere Hündin Tilla! Die ersten Monate zerlegte Tilla alles, was ihr zwischen die Zähne bekam. Auto fahren war die ersten Monate eine einzige Katastrophe. Und die Leine; um Gottes Willen! da laufe ich doch nicht , und buff setzte sich Tilla auf den Hintern und nichts ging mehr. Es hat eine ganze Weile gebraucht bis sie einsah das man ab und an auch mal an der Leine laufen muss! Dann, mit einem halben Jahr, ließen wir Tilla das erste Mal für ein paar Stunden allein Zuhause, das heißt nicht ganz alleine, Gysma der Mops und Derwisch die Katze waren auch noch da. Wir konnten Tilla also schon Recht früh allein Zuhause lassen ohne das Sie eine Achterbahn aus der Wohnung machte.
Fremden gegenüber war Tilla sehr auf Distanz. Wir hatten 2 Katzen was auch kein Problem war. Fremde Katzen allerdings wurden nicht akzeptiert und gnadenlos gejagt und wenn man sie bekam, auch tot gebissen. Unsere Tilla hat sich viel von unserer Gysma abgeschaut. Ich denke einen Großteil ihres Selbstvertrauens haben wir Gysma zu verdanken. Tilla ist absolut kinderfreundlich, sie findet auch eher zu Kinder Vertrauen als zu Erwachsenen. Im übrigen ist Tilla sehr verschmust hat sie dann erst mal Vertrauen zu jemanden ist Tilla sehr aufdringlich.
Im Sommer 1998 mussten wir Gysma wegen Nierenversagen einschläfern lassen, es war eine sehr schwere Entscheidung! Aber das Gysma sich quälen sollte, wollten wir auf keinen Fall, dafür hatten wir sie viel zu gerne! Gysma war einfach nur genial und wir haben ihr sehr viel zu verdanken!
Im Mai 1999 kam dann meine Schwiegermama mit Bonny um die Ecke. Eine Mopshündin im zarten Alter von 5 Monaten Dafür das Bonny nur so'n Stück Hund war hat sie ganz schön heftig Wirbel veranstaltet! Sie wurde von den beiden Großen ohne Probleme akzeptiert. Inzwischen ist Bonny fest davon überzeugt das sie kein Mops, sondern ein Saarloos ist!
Im Mai 2000 haben wir dann Tilla belegen lassen. Im August brachte sie ihre Welpen zur Welt, es war ein total schönes Erlebnis Tilla hat mich richtig teilhaben lassen an der Geburt Ihrer Babys. Tilla ist eine sehr gute und aufmerksame Mutter gewesen! Tilla ist vor ihrer Niederkunft nie einen anderen Hund böse angegangen, inzwischen ist es so, will ein anderer Hund mit ihrer Tochter toben und es wird etwas ernster, geht sie dazwischen und wird teilweise ziemlich heftig. Aber wenn ich Tilla beim Namen rufe, kann ich immer dazwischen gehen und sollte es erforderlich sein, wegholen. Was ich allerdings gar nicht verstehen kann ist, das Tilla inzwischen sogar auf die Katze losgehen will mit der sie aufgewachsen ist.
1999 kam dann das Scheidungsopfer Clyde zu uns. Eigentlich sollte er nur so lange bei uns bleiben, bis wir eine neue Familie für ihn gefunden haben. Aber wie es dann nun mal so ist, Clyde blieb natürlich bei uns! Aber so einen souveränen Saarloos hatten wir bis dato noch nicht gesehen! Clyde ist die Ruhe selbst, total offen man kann ihn überall mit hinnehmen. Er jagdt von sich aus keine Katzen, was er nicht so mag ist Autofahren aber ansonsten die Ruhe in Hunde-Gestalt! Ich würde mal so sagen absolut Saarloos-untypisch, aber man muss ihn einfach lieben!!
Im Frühjahr 2001 haben wir dann einen Welpen und zwar Amonèe die nun Tikaani heißt, wieder nach Hause geholt. Tikaani war schon als Welpe ein ziemlicher Einzelgänger, aber was uns erwartete, als sie wieder nach Hause kam, haute uns dann doch aus den Socken! Die ersten 14 Tage wieder zu Hause ließ Tikaani außer mir und Michael niemanden an sich ran und sie hatte eine totale Zerrstörungswut, alles was man zerlegen konnte, zerlegte sie. Katzen werden, wenn Tikaani sie kriegt, gnadenlos totgebissen. Mit dem Hören, das ist auch so eine Sache, ich sage es mal so: schlecht hören kann sie sehr gut!
Inzwischen ist einige Zeit ins Land gestrichen. Unsere Hunde haben sich gut weiterentwickelt. Tikaani ist viel ruhiger geworden und geht auf die meisten Menschen zu, wobei sie allerdings bestimmt, wann sie Kontakt haben möchte. 2002 auf der VDH-Europa-Zuchtsiegerschau hatte Tikaani den Titel VDH-Europasieger erhalten. Ich war mächtig stolz auf Tikaani! Wir hätten Tikaani gerne zuchttauglich schreiben lassen, aber bei der Augenuntersuchung stellte sich raus das Tikaani Katarakt hat (grauer Star) und somit hatte sich dieses Thema erledigt. Inzwischen ist Tikaani kastriert worden, somit ist ausgeschlossen, dass etwas passieren kann.
Im Januar 2003 bekamen wir dann unseren 4ten SWH, Kara-Tiffy. genannt Tiffy! Sie brachte und bringt Leben in die Bude. Dieser Racker hat nur Dummheiten in ihrem niedlichen Köpfchen. Und die anderen Hundies haben ganz schön zu leiden, insbesondere Tilla und Bonny! Dienstags gehe ich immer, wenn es möglich ist, mit Tiffy in die Hundeschule, in erster Linie, dass sie mal ohne die anderen Hunde ist und lernt das es ohne die Anderen auch OK ist und man sich ruhig von Fremden streicheln lassen kann.
|
|